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Einzelbände

Max Bense. Werk – Kontext – Wirkung Toni Bernhart: Volksschauspiele. Genese einer kulturgeschichtlichen Formation Ad vivum? Visual Materials and the Vocabulary of Life-Likeness in Europe before 1800 Eros und Erkenntnis – 50 Jahre „Ästhetische Theorie“ Max Bense. Weltprogrammierung Jenseits des disegno Image, Imagination and Cognition Literarische Denkformen Nietzsche und die Lyrik: Ein Kompendium Max Paul Adler: Absolute Prosa Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur Theorie und Praxis interdisziplinärer Textforschung Text/Kritik: Nietzsche und Adorno Brod, Max / Weltsch, Felix - Anschauung und Begriff Particles Handbuch Archiv Kontext, Theorie und Praxis The Making of Copernicus Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens Conflicting Values of Inquiry Nietzsche Scrittore Poetica in permanenza Philosophie als Text Oswald Spengler - Ich bin kein Prophet  Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Aphorismen über die Naturphilosophie August von Kotzebue: Der Wirrwarr oder der Muthwillige. Eine Posse in fünf Akten August von Kotzebue: Ausgewählte Kleine Prosa 1. Erzählungen und Novellen Essays, Vermischte Gedanken und Skizzen

Buchreihen

Textologie Monographien und Texte zur Nietzsche-Forschung Oswald-Spengler-Schriftenreihe im C. W. Leske Verlag

Zeitschriften

Comparatio - Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft ZeitsprNietzsche-Studien - Internationales Jahrbuch für die Nietzsche-Forschung Zeitsprünge / Forschungen zur frühen Neuzeit

Andrea Albrecht, Masetto Bonitz, Andrea Skowronski, Claus Zittel (Hg.): Max Bense. Werk – Kontext – Wirkung

Max Bense. Werk – Kontext – Wirkung

Das Werk von Max Bense (1910–1990) wird umfassend ins Licht der Forschung gerückt
Max Benses zukunftsweisende Ideen werden anhand der heutigen Entwicklungen neu bewertet
Aufschluss über Verhaltensstrategien und Karrierewege im und nach dem Nationalsozialismus

Max Bense gilt als Vorreiter der Computerkunst und der Technikphilosophie und war ein engagierter Förderer von Kunst und Literatur, Promotor interdisziplinären Denkens und politischer Provokateur. Häufig ist es bei der Auseinandersetzung mit Bense jedoch bei diesen Etikettierungen geblieben. Der Sammelband nimmt daher eine konzertierte Neuaufnahme der Diskussion von Max Benses Arbeiten aus literaturwissenschaftlicher, philosophie- und wissenschaftshistorischer sowie aus medien- und ästhetiktheoretischer Perspektive vor. Er versammelt Beiträge zu Themenkomplexen wie der Semiotik, Technikphilosophie, experimentellen Poesie und Ästhetiktheorie, zu Benses lokalen und internationalen Kontakten und Netzwerken sowie zu seinem publizistischen Verhalten im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit.

Max Bense. Werk – Kontext – Wirkung

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Toni Bernhart: Volksschauspiele. Genese einer kulturgeschichtlichen Formation

Toni Bernhart: Volksschauspiele. Genese einer kulturgeschichtlichen Formation

Toni Bernhart: Volksschauspiele. Genese einer kulturgeschichtlichen Formation. (Deutsche Literatur. Studien und Quellen, Bd. 31). Berlin/Boston: Walter de Gruyter 2019.

Volksschauspiele waren seit Jahrzehnten kein Thema der Literatur- und Theaterwissenschaft mehr. Anders auch als die ältere Volksstück- und Volksschauspielforschung des 20. Jahrhunderts nimmt dieses Buch sehr unterschiedliche Verständnisweisen von Volksschauspiel und Volksstück synoptisch in den Blick: Bauernstücke und Passionsspiele, patriotisches Nationaltheater und militärisches Propagandastück des späten 18. Jahrhunderts, Legendenspiel, Ritterspektakel und Brauchtumsspiel des 19. Jahrhunderts, aber auch Massenfestspiel, Thingspiel, Agit-Prop- und Arbeitertheater, Antivolksstück und soziales Drama des 20. Jahrhunderts. Das Buch rekonstruiert die Genese des Volksschauspiels vom 18. bis zum 21. Jahrhundert und verortet die unterschiedlichen Formationen in ihren jeweiligen literarischen und theatergeschichtlichen Kontexten. Es gibt Antwort auf die Fragen, ob und inwiefern Volksschauspiel als Idee, Dramengattung oder Behauptung gelten kann. Kommentierte Textbeispiele, die von Johann Gottfried Herder bis Elfriede Jelinek reichen, begleiten die literaturwissenschaftliche und dramenkundliche Studie.

Hier finden Sie das Buch als kostenloses eBook (PDF): https://www.degruyter.com/viewbooktoc/product/505013

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Thomas Balfe, Joanna Woodall, Claus Zittel (Hg.):
Ad vivum? Visual Materials and the Vocabulary of Life-Likeness in Europe before 1800

Ad vivum? Visual Materials and the Vocabulary of Life-Likeness in Europe before 1800

The term ad vivum and its cognates al vivo, au vif, nach dem Leben and naer het leven have been applied since the thirteenth century to depictions designated as from, to or after (the) life. This book explores the issues raised by this vocabulary and related terminology with reference to visual materials produced and used in Europe before 1800, including portraiture, botanical, zoological, medical and topographical images, images of novel and newly discovered phenomena, and likenesses created through direct contact with the object being depicted. The designation ad vivum was not restricted to depictions made directly after the living model, and was often used to advertise the claim of an image to be a faithful likeness or a bearer of reliable information. Viewed as an assertion of accuracy or truth, ad vivum raises a number of fundamental questions in the area of early modern epistemology – questions about the value and prestige of visual and/or physical contiguity between image and original, about the kinds of information which were thought important and dependably transmissible in material form, and about the roles of the artist in that transmission. The recent interest of historians of early modern art in how value and meaning are produced and reproduced by visual materials which do not conform to the definition of art as unique invention, and of historians of science and of art in the visualisation of knowledge, has placed the questions surrounding ad vivum at the centre of their common concerns.

Contributors: Thomas Balfe, José Beltrán, Carla Benzan, Eleanor Chan, Robert Felfe, Mechthild Fend, Sachiko Kusukawa, Pieter Martens, Richard Mulholland, Noa Turel, Joanna Woodall, and Daan Van Heesch.

Ad vivum? Visual Materials and the Vocabulary of Life-Likeness in Europe before 1800

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Martin Endres, Axel Pichler, Claus Zittel (Hg.):
Eros und Erkenntnis – 50 Jahre „Ästhetische Theorie“

Max Eros und Erkenntnis – 50 Jahre „Ästhetische Theorie“

Vor 50 Jahren veröffentlichten Gretel Adorno und Rolf Tiedemann erstmals eine aus dem Nachlass edierte Ausgabe von Theodor W. Adornos Ästhetischer Theorie. Obgleich das von Adorno selbst als opus magnum verstandene Werk unvollendet blieb und nur als posthumes Kompilat erschien, entfaltete es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhundert eine enorme Wirkung, die weit über den Bereich der philosophischen Ästhetik hinausging.

Renommierte Autoren und Autorinnen unterschiedlicher Disziplinen nehmen das Jubiläum des erstmaligen Erscheinens der Ästhetischen Theorie zum Anlass, diesen Klassiker aus verschiedenen Perspektiven noch einmal neu in den Blick zu nehmen. Neben Essays zur Relevanz und Aktualität der Ästhetischen Theorie für die philosophische Ästhetik im 21. Jahrhundert stehen persönliche Texte, die die Bedeutung des Buches für das je eigene Denken schildern. Darüber hinaus finden sich Beiträge, die der Frage nachgehen, in welcher Weise einetextkritische Neuedition zu einer Relektüre dieses kanonisch gewordenen Textes führen und die Rezeption verändern könnte.

Zu den Autor/innen gehören unter anderen Horst Bredekamp, Bazon Brock, Eva Geulen, Lydia Goehr, Robert Pippin, Martin Saar, Martin Seel und Beat Wyss.

Eros und Erkenntnis – 50 Jahre „Ästhetische Theorie“

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Elke Uhl, Claus Zittel (Hg.):
Max Bense. Weltprogrammierung

Max Bense. Weltprogrammierung

Dieses Buch untersucht, ausgehend von einer der bedeutendsten technikphilosophischen Positionen der deutschen Nachkriegsmoderne, die diffizile Interaktion von aktueller Kultur und Technik. Die Beiträge diskutieren die faktische Aktualität des Wissenschaftlers und Avantgardisten Max Bense im Computerzeitalter, um die Relevanz von Konzepten wie „technische Existenz“, „Technizität“ und „ästhetischer Zustand“ zu verstehen und zu überprüfen. Immer noch erscheint die Arbeit an einem Theorieentwurf zu dem, was man ‚Informationsgesellschaft‘ oder ‚Postindustrialismus‘ nennt, notwendig. Dabei geht es nicht zuletzt um die Reflexion auf das Bild, das sich der Mensch unter hochtechnologischen Bedingungen über sich selbst und seine Welt macht.

Max Bense. Weltprogrammierung

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Daniela Bohde und Alessandro Nova unter Mitarbeit von Anna Christina Schütz (Hg.):
Jenseits des disegno. Die Entstehung selbstständiger Zeichnungen in Deutschland und Italien im 15. und 16. Jahrhundert

Jenseits des disegno

Die von der Theorie des disegno unabhängige Entwicklung der selbstständigen Zeichnung entglitt bisher der Aufmerksamkeit der Forschung. So wurde kaum registriert, dass in Deutschland nach 1500 in großer Zahl selbstständige Zeichnungen entstanden, diese aber in Italien eine Ausnahme blieben.

Der vorliegende Band thematisiert erstmals diese Diskrepanz und eröffnet vielfältige Perspektiven auf das Phänomen der selbstständigen Zeichnung. Die Autorinnen und Autoren konturieren das Helldunkel als spezifische Erscheinungsform der selbstständigen Zeichnung und betrachten ihre Gattungen und Motive, erläutern mediale Experimente zwischen Zeichnung, Druckgrafik und Malerei und untersuchen Rezeptions-, Sammlungs- und Transformationsprozesse.

Quelle: http://www.khi.fi.it

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Christoph Lüthy, Claudia Swan, Paul J.J.M. Baker, Claus Zittel (Hg.):
Image, Imagination, and Cognition: Medieval and Early Modern Theory and Practice

Image, Imagination, and Cognition: Medieval and Early Modern Theory and Practice

How were the relations among image, imagination and cognition characterized in the period 1500 – 1800? The authors of this volume argue that in those three centuries, a thoroughgoing transformation affected the following issues: (i) what it meant to understand phenomena in the natural world (cognition); (ii) how such phenomena were visualized or pictured (images, including novel types of diagrams, structural models, maps, etc.); and (iii) what role was attributed to the faculty of the imagination (psychology, creativity). The essays collected in this volume examine the new conceptions that were advanced and the novel ways of comprehending and expressing the relations among image, imagination, and cognition. They also shed light, from a variety of perspectives, on the elusive nexus of conceptions and practices.
Flyer (*.pdf) | Brill

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Marcus Born, Claus Zittel (Hg.):
Literarische Denkformen

Der traditionell behauptete Gattungsunterschied von wahrheitsorientierter philosophischer Prosa und fiktionaler Literatur stellt sich nicht zuletzt dann als problematisch heraus, wenn Formen des Denkens und Erkennens aus der Betrachtung herausfallen, die sich keinem der beiden Modelle zuordnen lassen. Das Konzept der »Literarischen Denkformen« soll dazu dienen, philosophische und literarische Modi des Erkennens gleichermaßen einzufangen. Die Leitfragen der vorliegenden Analysen sind somit, ob und auf welche Weise philosophische Texte auf »dichterische« Mittel angewiesen sind und inwiefern Literatur in Philosophie umschlägt, wenn man sich denkend in sie versenkt.
Flyer (*.pdf) | Wilhelm Fink

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Christian Benne, Claus Zittel (Hg.):
Nietzsche und die Lyrik: Ein Kompendium

Nietzsche und die Lyrik: Ein Kompendium

Das Kompendium nimmt zum ersten Mal die umfangreiche Lyrik Nietzsches in ihrer Gesamtheit in den Blick und gibt so einen Nachweis der Gleichberechtigung von Nietzsches Lyrik im Kontext seines Schaffens. Im Mittelpunkt stehen Beiträge, die einzelne Gedichte und lyrische Zusammenhänge durch genaue Lektüre unter der Prämisse erschließen, dass es sich bei ihnen um spezifisch philosophische Redeweisen handelt. Dazu zählt auch die Aufmerksamkeit gegenüber textueller Genese sowie der Präsentation der Gedichte. Dergestalt verfolgt der Band das Ziel, am Beispiel Nietzsches dem Verhältnis von Philosophie und Literatur in seiner ganzen Komplexität auf die Spur zu kommen: dem Dichterischen der Philosophie, dem Denkerischen der Dichtung.
J.B. Metzler

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Claus Zittel (Hg.):
Paul Adler. Absolute Prosa. Elohim, Nämlich, Die Zauberflöte und andere Texte

Max Paul Adler. Absolute Prosa. Elohim, Nämlich, Die Zauberflöte und andere Texte

Mit dieser Ausgabe, die das Erzählwerk des Prager Autors Paul Adler erstmals vollständig zugänglich macht, kann einer der großen literarischen Formkünstler der Moderne endlich wiederentdeckt werden.

SEINE KÜHNEN PROSAEXPERIMENTE wurden von der zeitgenössischen Kritik sofort gerühmt, trotzdem ist Paul Adlers Werk später nur verstreut in Anthologien veröffentlicht und noch bis heute zu wenig beachtet worden. In jüngster Zeit mehren sich allerdings die Stimmen, die endlich die einzigartige Sprachkunst Adlers würdigen.

Seine wichtigsten Bücher, Elohim, Nämlich und Die Zauberflöte gehören ohne jeden Zweifel in eine Reihe mit den bedeutendsten Erzählexperimenten der deutschen Literatur der Moderne, sie sind Benns Garten von Arles und Kafkas Beschreibung eines Kampfes, was Raffinesse der Komposition, Musikalität und suggestiven Klangzauber angeht, ebenbürtig. Selten wurde radikaler mit den konventionellen Erzählgesetzen, mit Zeit- und Handlungsordnungen gebrochen, um noch den verschlungensten Bewusstseinsvorgängen der Protagonisten mit größtmöglicher sprachlicher Virtuosität zu folgen. Adlers Prosa ist frei von Zwängen, sie überrascht die Leser, sie ist »absolute Prosa« (Gottfried Benn).

Paul Adlers Absolute Prosa eröffnet die Reihe KOMETEN DER MODERNE. Sie wird außergewöhnliche Stimmen der literarischen Avantgarde wieder zugänglich machen und in hochwertigen, wissenschaftlich begleiteten Leseausgaben präsentieren.

Herausgegeben von Claus Zittel unter Mitarbeit von Fabian Mauch Kometen der Moderne, Band 1 456 Seiten gebunden, Leseband

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Sandra Richter:
Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur

Eine Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur

Seit ihren Anfängen gehören Literatur und Globalisierung zusammen. Denn durch Autoren und Reisende, durch Weitererzähltes und Übersetztes beeinflussen sich Literaturen in vielen Dimensionen. Dieser Prozess hat sich seit der Moderne beschleunigt und intensiviert. Heute bündelt sich die Vielfalt von Lebenserfahrung, Lebensentwürfen und literarischen Traditionen in Werken, die in mehreren Kulturen wurzeln. Und doch wird Literaturgeschichte als Nationalgeschichte geschrieben. Die Literaturwissenschaftlerin Sandra Richter hingegen erzählt die Geschichte deutschsprachiger Literatur erstmals als Weltgeschichte und macht die unterschiedlichen Einflussfaktoren in den jeweiligen Epochen transparent – von den mittelalterlichen Minnesängern bis hin zu deutschen Nobelpreisträgern wie Herta Müller. Eine spannende Erkundung durch mehr als ein Jahrtausend Dichtung. (randomhouse.de) | Leseprobe | Website: German Literature Global

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Buch-Reihe: Textologie der Philosophie, Literatur und Wissenschaften

Textologie

Herausgeber:
Jun-Prof. Dr. Martin Endres (Leipzig)
Dr. Axel Pichler (SRC Text Studies Stuttgart)
Prof. Dr. Claus Zittel (SRC Text Studies Stuttgart)

Die Reihe »Textologie der Philosophie, Literatur und Wissenschaften« versammelt Studien/Arbeiten aus unterschiedlichen Disziplinen und Fachrichtungen, die unter erkenntnistheoretischen, sprachphilosophischen, philologischen, editionstheoretischen und literaturwissenschaftlichen Gesichtspunkten verschiedene Phänomene von Textualität sowie sprachlich-ästhetische Darstellungsformen untersuchen und deren Konsequenzen für das Verständnis philosophischer, literarischer und wissenschaftlicher Texte reflektieren.

Die Reihe soll insbesondere solchen Studien einen Raum bieten, die Fragen der Textkonstitution mit Fragen nach dem Textbegriff aus transdisziplinärer Perspektive verbinden. Sie ermutigt Forschungen, die die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Philosophie und Philologie aufgeben, um die Bedeutung und Funktion der »Artikulations-« und »Darstellungsformen« des Denkens in den Blick zu bekommen. Dazu zählt nicht nur die erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber der Faktur des Textes, sondern ebenso das Studium von Textabbildungen, Parabilder oder die Typographie. Eine so verstandene Philosophie der Philologie und Philologie der Philosophie kann klassische Textbegriffe erweitern oder revidieren, etwa indem sie an ästhetische, erkenntnistheoretische, editionsphilologische und literaturtheoretische Problemkonstellationen rückgebundene Textinterpretationen vorlegt oder die philosophischen Implikationen philologischer Entscheidungen aufzeigt.

Aufgenommen werden sollen daher Monographien und Sammelbände, die die Entstehungsbedingungen, die »Physiognomie« und die textuell-darstellerische Organisation eines Textes transparent machen oder die vice versa den editorischen Umgang mit Texten aus der Philosophie, der Literaturgeschichte und den Wissenschaften auf seine impliziten und häufig unerkannt regierenden Leitvorstellungen und Ideale hin befragen.

Ein weiteres Ziel der Reihe besteht darin, die Erprobung neuer Lektürepraktiken zu ermöglichen, welche der Philosophie und den Wissenschaften ein neues Forschungsfeld eröffnen, insofern sie die Performativität und Medialität einer individuellen Textgestalt in ihrer epistemologischen Valenz vor Augen führen. Auf diese Weise kann der in jüngster Zeit in erkenntnistheoretischen Debatten stark vernachlässigten Bedeutung der Darstellungsformen philosophischen, literarischen und wissenschaftlichen Denkens für die Wissensgenerierung Rechnung getragen werden. Zudem nimmt die Reihe Mustereditionen auf, die editorische und interpretatorische Relevanz eines solch materialaffineren Text- und Darstellungsverständnisses vor Augen führen.

Martin Endes, Axel Pichler, Claus Zittel (Hrsg.):
Theorie und Praxis interdisziplinärer Textforschung

Textologie - Theorie und Praxis interdisziplinärer TextforschungDie Publikation stellt den Eröffnungsband der Reihe Textologie der Philosophie, Literatur und Wissenschaften dar und versammelt Beiträge, die sich ausgehend von der Frage nach der Bedeutung und Funktion von Textualität der Entwicklung eines erweiterten Textbegriffs aus transdisziplinärer Perspektive widmen. Gemeinsames Ziel der Beträge ist es, Wege aufzuzeigen, wie die traditionelle Arbeitsteilung zwischen Philosophie, Linguistikund Philologie aufgegeben und wie für die Darstellungsformen des Denkens sensibilisiertwerden kann. Klassische Textbegriffe werden so zur Diskussion gestellt und revidiert, indem auf ästhetische, erkenntnistheoretische, sprachphilosophische, editionsphilologische und literaturtheoretische Problemkonstellationen fokussierte Textinterpretationen vorgelegt und die philosophischen Implikationen philologischer Entscheidungen aufgezeigt werden. In Anknüpfung an diese theoretische Reflexion erproben die Beiträge neue Lektürepraktiken, die die Performativität und Medialität philosophischer, wissenschaftlicher wie literarischer Texte vor Augen führen.

Verlagsinformationen

Martin Endes, Axel Pichler, Claus Zittel (Hrsg.):
Text/Kritik: Nietzsche und Adorno

Text/Kritik: Nietzsche und AdornoPhilosophen, Philologen und Editionswissenschaftlern widmen sich der Frage, inwieweit die in den Texten Friedrich Nietzsches und Theodor W. Adornos realisierte "Ästhetisierung des Denkens" als ein zentrales Charakteristikum philosophischer Argumentation erachtet werden muss. Ziel ist eine Neubestimmung philosophischer Lektüre und die Erarbeitung einer Methodik, die sich an der individuellen Verfasstheit und Materialität des Textes bemisst.

Verlagsinformationen



Claus Zittel (Hrsg.):
Max Brod / Felix Weltsch: Anschauung und Begriff

Grundzüge eines Systems der Begriffsbildung
Mit einer Einl. v. Claus Zittel
Unter Mitarb. v. Axel Pichler

Brod, Max / Weltsch, Felix - Anschauung und BegriffBrod und Weltsch charakterisieren ihr Werk als eine Art "Monographie über verschwommene Vorstellungen". Sie zeigen, dass die von der philosophischen Phänomenologie Franz Brentanos und Husserls aufgestellten Postulate der Evidenz und genauen Beschreibung nur im Bereich der Wissenschaft statthaft sind, ansonsten aber unsere Wahrnehmungswelt von einer Vielzahl von vagen, unbestimmten, verschwommenen Sinnes- und Gedächtniseindrücken bestimmt wird, die eine empirisch arbeitende Psychologie ebenso wie die philosophische Erkenntnistheorie mit einzufangen und ihren Funktionen zu explizieren habe. Diese Schrift ist daher ein idealer Ausgangspunkt, um ein differenzierteres Bild der epistemischen Konfiguration der Prager Moderne zu zeichnen und grundsätzlich die Möglichkeiten einer psychologischen Ästhetik auszuloten. Die Neu-Edition dieser Schrift öffnet aber auch wieder einen lange verschütteten Zugang zur Literatur der Prager Moderne, insbesondere für das Erzählwerk Kafkas.

Die Edition des lange vergriffenen Werkes enthält eine Einleitung sowie ausgewählte Literatur zur Rezeption des Werks.

Verlagsinformationen

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Zeitsprünge / Forschungen zur frühen Neuzeit
Studies in Early Modern History, Culture and Science

Zeitsprünge / Forschungen zur frühen Neuzeit

Herausgegeben vom
Stuttgart Research Centre for Text Studies und dem Forschungszentrum Historische Geisteswissenschaften

ISSN: 1431-7451

Redaktion:
Daniel Dornhofer, Sandra Richter, Albert Schirrmeister, Susanne Scholz, Claus Zittel: E-mail an die Redaktion

Wissenschaftlicher Beirat:
Susanna Burghartz, Renate Dürr, Moritz Epple, Klaus Herding, Oliver Huck, Wolfgang Neuber, Alessandro Nova, Klaus Reichert, Anselm Steiger, Johannes Süßmann, Anita Traninger

Was können, was müssen wir wissen über die Anfänge der Moderne, an deren Ende wir heute stehen? Welches waren die Leitgedanken, an denen sich die Wissenschaften, Recht und Politik, Kunst und Literatur, Theologie, Philosophie und Ökonomie im 16. und 17. Jahrhundert orientierten und die zu der bis heute geltenden Ausdifferenzierung in Einzeldisziplinen führten? Wie sahen die – rückwärts- oder vorausweisenden – Alternativen aus, die sich (warum?) nicht durchsetzten? Angesichts des problematisch gewordenen Fortschrittsmodells und der neuen Suche nach Alternativen erscheint es sinnvoll, den Blick zurückzurichten und das historisch Verfestigte wieder aufzulösen in die irritierenden und widersprüchlichen Bedingungen seiner Entstehung.

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Nietzsche-Studien
Internationales Jahrbuch für die Nietzsche-Forschung

Nietzsche-Studien - Internationales Jahrbuch für die Nietzsche-Forschung

Hrsg. v. Emden, Christian / Heit, Helmut / Lemm, Vanessa / Zittel, Claus

1 Heft pro Jahrgang

SCImago Journal Rank (SJR) 2015: 0.140
Source Normalized Impact per Paper (SNIP) 2015: 1.189
Impact per Publication (IPP) 2015: 0.118

De Gruyter | Nietzsche-Studien / NEW EDITORS AND NEW EDITORIAL BOARD

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Comparatio
Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft

Comparatio - Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft

Herausgeber:
Herausgegeben von LINDA SIMONIS, ANNETTE SIMONIS und KIRSTEN DICKHAUT.

Akademischer Beirat:
Elena Agazzi (Bergamo), Michael Bernsen (Bonn), Andreas Beyer (Paris), Michel Espagne (Paris), Andreas Gelz (Freiburg), Achim Hölter (Wien), Barbara Kuhn (Eichstätt), Jörn Steigerwald (Paderborn), Alain Viala (Oxford), Julia Zernack (Frankfurt/M.), Rüdiger Zymner (Wuppertal)

Erscheinungsweise: 2 Hefte jährlich
Heftumfang: ca. 360 S.
ISSN: 1867-7762
e-ISSN: 2509-7466

Es gehört zu den Spezifika von Literatur, Grenzen zu überschreiten und, jenseits einzelsprachlicher und nationaler Limitierungen, einen eigenen Raum der Kommunikation zu eröffnen. Dieser transnationalen, sprachübergreifenden und mehrsprachigen Dimension von Literatur, die in der gegenwärtigen Situation globaler Vernetzung neue Aktualität und Bedeutung gewinnt, gilt das Anliegen der Zeitschrift. Ziel ist es, geschichtliche und gegenwärtige literarische Prozesse und Phänomene zu erkunden, die sich auf solche übergreifende Weise konstituieren bzw. erst in einem transnationalen Horizont angemessen zu begreifen sind.

Der Schwerpunkt der Comparatio liegt dabei, in Einklang mit einer historisch fundierten vergleichenden Tradition, bei den europäischen Literaturen – wobei den romanischen Literaturen besondere Aufmerksamkeit zukommen soll. Diese Akzentsetzung schließt gleichwohl nicht aus, dass die Perspektive durch den Einbezug außereuropäischer Literaturen erweitert wird. Neben dem Literarischen im engeren Sinne soll auch das Wechselverhältnis der Künste, das Beziehungsfeld von Dichtung, bildender Kunst und Musik Gegenstand der Untersuchungen sein. Ein weiteres Anliegen ist es, solchen Forschungen ein Forum zu bieten, die die Spezifik des Literatur- und Kulturaustauschs in einer mentalitäts- und ideengeschichtlichen Perspektive deutlich werden lassen. Erwünscht ist eine Zugehensweise, die, philologische Beobachtung und systematischen Zugriff vereinend, übergreifende historische und begriffliche Problemstellungen erschließt.

Die Comparatio möchte so – als komparatistisch reflektierte Literaturwissenschaft – zu einem innovativen wissenschaftlichen Dialog auffordern und ihre Leser einladen, den Blick über die Grenzen eines einzelnen Faches hinaus zu erweitern.

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Monographien und Texte zur Nietzsche-Forschung

Monographien und Texte zur Nietzsche-Forschung

Begr. v. Montinari, Mazzino / Müller-Lauter, W. / Wenzel, Heinz
Hrsg. v. Emden, Christian / Heit, Helmut / Lemm, Vanessa / Zittel, Claus

In der Reihe werden herausragende monographische Interpretationen von Nietzsches Werk im Ganzen oder von spezifischen Themen und Aspekten aus unterschiedlichen wissenschaftlichen Perspektiven veröffentlicht, vor allem aus philosophischer, literatur- und kommunikationswissenschaftlicher, soziologischer und historischer Sicht. Die Publikationen repräsentieren den aktuellen Stand. Jeder Band ist peer-reviewed.

Philosophie als Text – Zur Darstellungsform der "Götzen-Dämmerung"

Axel Pichler

Philosophie als Text – Zur Darstellungsform der "Götzen-Dämmerung"

Berlin/Boston: De Gruyter 2014 (Monographien und Texte der Nietzscheforschung 67)
Verlagsinformationen

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Oswald-Spengler-Schriftenreihe im C. W. Leske Verlag,

herausgegeben vom Stuttgart Research Centre for Text Studies (SRCTS)

Wissenschaftlicher Beirat: Andrea Albrecht (Stuttgart), Barbara Beßlich (Heidelberg), Alexander Demandt (Berlin), Gilbert Merlio (Paris), Wolfram Pyta (Stuttgart), Sandra Richter (Stuttgart), Claus Zittel (Stuttgart).

Website: Oswald Spengler Schriftenreihe des SRC Text Studies

Die Oswald-Spengler-Schriftenreihe des SRC for Text Studies verfolgt das Ziel, die Schriften und den Nachlass Spenglers textkritisch aufzuarbeiten und kulturhistorisch zu verorten. Damit soll zugleich einer schon zu Lebzeiten einsetzenden Hagiographie und der mit ihr einhergehenden ideologischen Vereinnahmung, Vereinfachung und Verharmlosung des spenglerschen Denkens entgegengewirkt werden. In den Fokus der Untersuchung rücken stattdessen die mannigfachen Bezüge und Einflüsse sowie die nationale und internationale Wirkung des spenglerschen Denkens.

Die Schriftenreihe wird Editionen aus den Beständen des spenglerschen Nachlasses versammeln sowie Studien, die aus verschiedenen Fachperspektiven (Geschichte, Philosophie, Literatur- und Kulturwissenschaft, Ästhetik ...) das Verständnis und die kritische Aufarbeitung von Spenglers Werk vorantreiben. Besonderes Augenmerk soll auf die textuelle Genese seiner Schriften und auf deren internationale Rezeption und Kritik gelegt werden, um die Basis für einen kritischen Diskurs über Spengler zu verbreitern.

Die Reihe erscheint im 1821 gegründeten C. W. Leske Verlag, der sich als Imprint des Lilienfeld Verlages (Düsseldorf) mit einem anspruchsvollen Wissenschafts- und Sachbuchprogramm ab 2016 neu aufstellt. Sie wird sowohl aus gedruckten wie elektronischen Ausgaben der einzelnen Beiträge bestehen. Die Reihe wird flankiert von einer vom SRCTS eingerichteten Website, die sukzessive weitere Materialien in digitaler Form bereitstellen wird.

Über eine Aufnahme der Bände entscheidet der wissenschaftliche Beirat. Manuskripte sind zu senden an: Prof. Dr. Claus Zittel (claus.zittel@ts.uni-stuttgart.de) oder an eines der anderen Mitglieder des Beirats.

Als erster Band wird erscheinen:

Oswald Spengler: Ich bin kein Prophet

Oswald Spengler

Ich bin kein Prophet

Die Aufzeichnungen »Politica« aus dem Nachlass

Mit einem Vorwort von Gilbert Merlio
Herausgegeben von Fabian Mauch

Ca. 600 Seiten

gebunden
Fadenheftung, Leseband
12,5 x 20,5 cm
(D) € 34,90, (A) € 35,90, sFr 44,50 (UVP)
ISBN 978-3-946595-02-1
Auch als E-Book erhältlich
Erscheinungstermin: Juni 2018

Download Vorschauprogramm Oswald Spengler: Ich bin kein Propeht

Vorschau auf der Homepage von C. W. Leske

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Friedrich Wilhelm Joseph Schelling: Aphorismen über die Naturphilosophie

Friedrich Wilhelm Joseph Schelling

Aphorismen über die Naturphilosophie

Mit einer Einleitung herausgegeben von Fabian Mauch

Die »Aphorismen über die Naturphilosophie« (1806/07) wie auch die zugehörigen »Aphorismen zur Einleitung in die Naturphilosophie« (1805) sind in der Forschung bisher weitgehend unbeachtet geblieben, obwohl sie einen bedeutenden Übergangstext von der Natur zur Freiheitsphilosophie Schellings darstellen. Sie wurden ursprünglich in der kurzlebigen, in nur sechs Ausgaben erschienenen Zeitschrift »Jahrbücher der Medicin als Wissenschaft« veröffentlicht, die Schelling zwischen 1805 und 1808 herausgab und zu der er die maßgeblichen Beiträge beisteuerte. Die 469 »Aphorismen«, die sich in zwei Hauptteile sowie eine vorangehende Einleitung gliedern, sind in wesentlichen Teilen Reflexionen über das Absolute und knüpfen zwar noch an das »System der gesammten Philosophie« von 1804 an, enthalten aber zugleich auch den Übergang von der frühen, von Kant und Fichte ausgehenden Identitätsphilosophie hin in »ein langsames Abdriften zu den dunklen Bereichen des Seins« (X. Tilliette), denen sich Schelling nach 1806 verstärkt zuwendet. Sprachlich und gedanklich entfernt er sich vom »System«, spricht von der »Liebe« und den »Relationen« und in Wendungen, die an Jacob Böhme erinnern, von der »Seele« der Dinge, »welche also zwar an sich betrachtet gleich dem Centro, relativ aber auf das Ding, das verworrene Gegenbild ihrer Einheit, nur ein Geschöpf des Centri ist«. Hier vollzieht sich die systematische Voraussetzung für das, was die folgenden Schriften wesentlich ausmacht: das Ausloten des Dunklen in der Natur und damit in uns selbst.
Die Textgattung »Aphorismus« war um 1800 noch nicht auf jene Bedeutung verengt, die uns heute an ein isoliertes »Kürzestfragment« denken lässt. Es handelt sich um kurze Abschnitte einer genetischen Darstellung, die jedoch anders als ein durchkomponierter Text einzelne Motive freier variieren und von verschiedenen Seiten her beleuchten kann.

Erste Einzelausgabe eines Schlüsseltextes der klassischen deutschen Philosophie und gleichzeitig eine gute Einführung in Schellings Denken. Die »Aphorismen« sind in einem anschaulichen Stil verfasst und mit zahlreichen Beispielen illustriert. Sie sind das letzte Werk aus Schellings identitätsphilosophischer Periode und weisen bereits auf die Freiheitsphilosophie hin.

Hamburg: Meiner 2018 (Philosophische Bibliothek 713)
Verlag

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August von Kotzebue: Der Wirrwarr oder der Muthwillige. Eine Posse in fünf Akten

August von Kotzebue

Der Wirrwarr oder der Muthwillige. Eine Posse in fünf Akten

Mit einem Nachwort herausgegeben von Fabian Mauch

Der Wirrwarr (1803) gehörte zu den seinerzeit beliebtesten und meistgespielten Stücken August von Kotzebues (1761 –1819). Auch von der Kritik wohlwollend aufgenommen, wurde er 1919 sogar verfilmt. Mit ihrer geschlossenen Form ist diese kleine "Posse" dabei ein Paradebeispiel für ein Regeldrama, was Kotzebue aber nicht daran hindert, in ihr jede Ordnung auf den Kopf zu stellen.

Ausgangspunkt der Handlung ist, wie so oft bei Kotzebue, eine Verwicklung amouröser Art: Frau von Langsalm möchte ihre Tochter Doris mit deren Vetter, Fritz Hurlebusch, verheiraten; dieser hat indes vielmehr Auge auf seine Cousine Babet geworfen. An Babet interessiert ist zugleich der umtriebige Selicour, der wiederum Doris’ Geliebter ist und sich einen Spaß daraus machen will, nun auch noch die junge Babet zu erobern. Der Titel ist hier also wortwörtlich Programm. Neben seinem auch heute noch unbestreitbaren Unterhaltungswert vermittelt Der Wirrwarr dabei einen authentischen Eindruck von der Theaterkultur des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts, spiegelt er doch in eindrucksvoller Weise den Geschmack und die Erwartungen des damaligen Publikums wider.

Hannover: Wehrhahn 2018 (Theatertexte 60)
Verlag

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August von Kotzebue: Ausgewählte Kleine Prosa 1. Erzählungen und Novellen Essays, Vermischte Gedanken und Skizzen

August von Kotzebue

Ausgewählte Kleine Prosa 1. Erzählungen und Novellen Essays, Vermischte Gedanken und Skizzen

Mit einem Nachwort herausgegeben von Fabian Mauch

August von Kotzebue (1761–1819) gehörte zu den meistgelesenen Schriftstellern seiner Zeit. Obwohl seine Popularität lange die Goethes und Schillers übertraf und er auch im Ausland einer der am intensivsten rezipierten deutschen Autoren war, geriet sein Werk bald zunehmend in Vergessenheit. Bis zu seiner Ermordung durch den radikalen Studenten Karl Ludwig Sand verfasste Kotzebue etwa 250 Dramen und legte damit eine von nur wenigen Autoren erreichte Produktivität an den Tag. So gut wie unbekannt ist heute gleichwohl die Tatsache, dass er auch ein umfangreiches Prosawerk hinterließ, das dem Bühnenwerk an Umfang kaum nachsteht. Mit dieser Ausgabe liegt erstmals eine moderne Edition eines paradigmatischen Auszugs aus den Prosatexten Kotzebues vor.

Hannover: Wehrhahn 2018
Verlag

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Particles in Ancient Greek Discourse

Bonifazi, A., A. Drummen, and M. De Kreij

Particles in Ancient Greek Discourse. Five Volumes Exploring Particle Use Across Genres

Hellenic Studies Series, Washington D.C. http://chs.harvard.edu/CHS/article/display/6391 online publication, 2016.

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Handbuch Archiv

Marcel Lepper/Ulrich Raulff (Hrsg.)

Handbuch Archiv

Geschichte, Aufgaben, Perspektiven
ca. 432 S.,
Gebunden Erscheint am: 15.02.2016
Verlag J.B. Metzler

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Käte Hamburger. Kontext, Theorie und Praxis

Albrecht, Andrea, Claudia Löschner (Hg.)

Käte Hamburger. Kontext, Theorie und Praxis

Berlin/Boston:deGruyter 2015
Verlagsinformationen

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The Making of Coperinicus

Wolfgang Neuber, Thomas Rahn, Claus Zittel (Hg.)

The Making of Coperinicus. Early Modern Transformations of a Scientist and his Science

Brill: Boston und Leiden 2015
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Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens

Andrea Albrecht, Lutz Danneberg, Olav Krämer, Carlos Spoerhase (Hg.)

Theorien, Methoden und Praktiken des Interpretierens

Berlin/Boston:deGruyter 2015
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Nietzsche scrittore. Saggi di estetica, narratologia, etica

Annamaria Lossi, Claus Zittel (Hg.)

Nietzsche scrittore. Saggi di estetica, narratologia, etica

Pisa 2015
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Poetica in permanenza

Gabriella Pelloni , Claus Zittel(Hg.)

Poetica in permanenza. Studi su Nietzsche

Pisa 2017
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Conflicting Values of Inquiry: Ideologies of Knowledge in Early Modern Europe

Tamas Demeter, Kathryn Murphy, Claus Zittel (Hg.)

Conflicting Values of Inquiry: Ideologies of Knowledge in Early Modern Europe

Brill: Boston und Leiden 2014
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