| Zeit: | 11. April 2026 |
|---|---|
| Download als iCal: |
|
Scenes of the Passion in Religious Plays. Texts – Media – Contexts
Prizori pasijona v verskih igrah: teksti – mediji – konteksti
Škofja Loka, Slowenien (11.–13. April 2026)
Aus Anlass der Aufführung der spätmittelalterlichen Passion von Škofja Loka (Škofjeloški pasijon) findet vom 11. bis 13. April 2026 in Škofja Loka die interdisziplinäre Tagung „Scenes of the Passion in Religious Plays. Texts – Media – Contexts” statt. Ausgehend von vormodernen Passionsspielen und ihrer Überlieferung fragt sie danach, wie prototypische Szenen von Passion im Allgemeinen und der Passion Christi im Besonderen bestimmt werden können und welche sozialen Dynamiken sie entfalten können: Was sind prototypische Szenen von Passion im Allgemeinen und der Passion Christi im Besonderen? Welche Typen von Bildern, Texten und Klängen konfigurieren Szenen von Passion? Welche Medien schließen daran an? Wie wird Passion medial präsentiert und transformiert? Welche Kontexte sind konstitutiv? Inwiefern können Passionsfigurationen Gruppenbildung und Gemeinschaft konstituieren und stabilisieren?
Die interdisziplinäre Tagung wird in Kooperation der Universitäten Stuttgart, Maribor, Fribourg, Magdeburg und Hannover, des Forschungszentrums der Slowenischen Akademie der Wissenschaften und Künste sowie der Stadtgemeinde Škofja Loka veranstaltet. Zugesagt haben Vertreter*innen von Literatur- und Theaterwissenschaft, Evangelischer Theologie, Islamwissenschaft, Kunst- und Musikwissenschaft aus den USA, Deutschland, Israel, Slowenien, dem Iran und der Schweiz. Auftakt und integraler Teil der Tagung wird der gemeinsame Besuch des Passionsprozessionsspiels am Samstag den 11.4.2026 sein. Im Rahmen der Tagungsvorbereitung wird erstmals eine englische Übersetzung des Textes der Škofjeloški pasijon, der gemischtsprachig in Slowenisch, Deutsch und Latein verfasst ist, erstellt.
Die Arbeitssprache der Tagung ist Englisch. Kurzdarstellungen der Beiträge in Slowenisch werden vorliegen.
Tagungsleitung: Toni Bernhart (Stuttgart), Jaša Drnovšek (Ljubljana), Cornelia Herberichs (Fribourg), Jan Mohr (Magdeburg), Mija Oter Gorenčič (Ljubljana) und Julia Stenzel (Hannover)