Alexander Fischer: Literaturpolitik der Neuen Rechten

15. Oktober 2026, 13:00 Uhr

Reihe: pausenbrot mit grips Lunchtalk

Zeit: 15. Oktober 2026, 13:00 Uhr
Veranstaltungsort: Universität Stuttgart Campus Stadtmitte, K2, Keplerstr. 17, 2. UG, Foyer vor den Tiefenhörsälen
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Die sogenannte Neue Rechte als Teil der extremen Rechten deckt die ganze Bandbreite der möglichen Beschäftigung mit Literatur ab. Das reicht von Verlagen, die Belletristik und Sachbücher publizieren, über Zeitschriften, Podcasts und Youtube-Videos, in denen im Stile des literarischen Quartetts Bücher rezensiert, kritisiert, empfohlen oder abgelehnt werden, bis hin zu knapp zweistündigen Literaturgesprächen über Autoren wie Ernst Jünger, Gottfried Benn, Gerd Gaiser oder Ernst von Salomon. Die Neue Rechte veröffentlicht eigene Kanones deutscher und internationaler Literatur, organisiert Buchmessen und Vernetzungstreffen zur Präsentation der Verlage und Zeitschriften und wirbt mit Lesekreisen an Universitäten um Nachwuchs. Literaturpolitik ist damit zentrales Interventionsgebiet dieser antidemokratischen politischen Strömung.

Der Vortrag bietet einen Einblick in die literaturpolitischen Aktivitäten der Neuen Rechten und ordnet sie in ihre metapolitische Strategie ein.

Alexander Fischer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Literaturwissenschaft der Universität Stuttgart.

IZKT 

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