22. Dezember 2020 / Ulrike Ganz

DLA-Newsletter: Ausgabe 12/2020

VIRTUELLE ZOOM-FÜHRUNGEN und VIRTUELLE VERANSTALTUNGEN im DLA Marbach und in den Literaturmuseen

Covid-bedingt sind die Literaturmuseen weiterhin - zurzeit voraussichtlich bis 2. Februar 2021 - geschlossen; virtuelle Zoom-Führungen durch die Ausstellungen sind aber buchbar (außer in der Zeit vom 24. Dezember bis 11. Januar). Das Archiv und die Bibliothek sind bis voraussichtlich 10. Januar geschlossen, eine Benutzung ist anschließend nur nach Anmeldung möglich. Weitere

Informationen:

https://www.dla-marbach.de/service/besucherinformation-coronavirus/

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VIRTUELLE ZOOM-FÜHRUNGEN

Von Dienstag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr, Dauer ca. 60 Minuten, offene Teilnehmerzahl, Kosten: 45 Euro. Anmeldung per E-Mail jeweils mind. 14 Tage vorher: museum@dla-marbach.de (oder unter 07144 / 848-601; Covid-bedingt ist das Telefon zur Führungsanmeldung zurzeit nicht permanent besetzt).

 

VIRTUELLE VERANSTALTUNGEN

  1. Januar

Zoom-Kapsel 1: Erinnerungen an den Kurfürstendamm. Der Nachlass von Gabriele Tergit. Mit Nicole Henneberg, Heike Gfrereis und Jan Bürger Seit 2019 eine Neuauflage ihres großen Berlin-Romans „Effingers“ erschien, ist die 1982 in London gestorbene Schriftstellerin und Reporterin Gabriele Tergit kein Geheimtipp mehr. Zuvor blieb ihr Nachlass im Deutschen Literaturarchiv nahezu unbeachtet. Dass sich dies nun ändert, ist vor allem der Literaturkritikerin und Autorin Nicole Henneberg zu verdanken. Sie gibt die Neuedition der Bücher von Gabriele Tergit im Frankfurter Schöffling-Verlag heraus. In den zwanziger Jahren sorgte Gabriele Tergit in Berlin mit ihren Gerichtsreportagen erstmals für Aufsehen. 1931 veröffentlichte sie ihren Erfolgsroman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“. Zwei Jahre später musste sie aus Deutschland fliehen.

 

Vorschau: 3. Februar

Zoom-Kapsel 2: Kafka an Brod. Andreas Platthaus, Sandra Richter und Ulrich von Bülow lesen einen neu erworbenen Brief Dank der großzügigen Unterstützung aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Kulturstaatsministerin Monika Grütters, von Karl Albrecht, der Berthold Leibinger Stiftung und des Freundeskreises des Deutschen Literaturarchivs konnte kürzlich ein Brief von Franz Kafka aus den Jahren seiner Krankheit erworben werden. Er stammt aus dem Privatbesitz von Heiner Bastian.

Franz Kafka berichtet seinem Freund Max Brod am 11. September 1922 auf acht Seiten über seine Arbeit am Roman „Das Schloss“. Andreas Platthaus leitet das Ressort Literatur und literarisches Leben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2020 erschien im Rowohlt Verlag sein öffentliches Tagebuch „Auf den Palisaden“, das er als Fellow im Thomas Mann House in Pacific Palisades, Kalifornien geführt hat.

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